Design
Technische Grundlagen — die konzeptionelle Architektur vor dem Code.
Diese Dokumente erfassen die Design-Prinzipien, nicht die Implementierung. Sie erklären warum outheis so funktioniert, wie es das tut — und beziehen sich dabei auf die Forschung zu Betriebssystemen und der Theorie verteilter Systeme.
Dokumente
Warum OS-Prinzipien
Die zentrale Erkenntnis: Multi-agent-KI-Systeme stehen vor denselben Herausforderungen, die Betriebssysteme vor Jahrzehnten gelöst haben. Message-Passing, Ownership-Semantik, Fehler-Isolation — keine willkürlichen Entscheidungen, sondern bewährte Lösungen.
Systemüberblick
Eine technische Übersicht über Betriebssysteme und ihre anwendbaren Konzepte:
- DragonFlyBSD — LWKT, per-CPU-Queues, Ownership-Semantik
- Erlang/OTP — Actor-Modell, Supervision-Trees, „let it crash"
- seL4 — Capability-basierte Zugangskontrolle
- Plan 9 — Alles als Dateisystem
- OpenBSD — Privilegtrennung, pledge/unveil
Architektur
Die vollständige Architekturspezifikation: Systemstruktur, agent-Rollen, Ownership-Modell, Nachrichtenprotokoll, dispatcher-Design, vault-Struktur, Konfigurationsformat.
Datenformate
Detaillierte Spezifikation aller Datenformate: Nachrichtenschema, Konfigurationsstruktur, Memory-Speicherung, vault-Konventionen, Logging-Format.
Verwandte Arbeiten
Überblick über bestehende Multi-agent-Frameworks — und wo outheis sich davon unterscheidet.
Agent-Prompts
System-Prompt-Spezifikationen für jeden agent: gemeinsame Prinzipien, rollenspezifische Anweisungen, Fähigkeitsgrenzen.
Der Hybrid-Memory-Stack
Wo Code endet und LLM beginnt — die scharfe Grenze zwischen deterministischer Struktur und erlernter Bedeutung. Warum weder reiner Code noch reines LLM ausreicht. Wie outheis die Verantwortung zwischen beiden aufteilt.
Die Qualitätsschwelle
Warum Modell-Fähigkeit kein Gradient ist, sondern eine Schwelle — und warum zwanzig kleine Modelle kein fähiges ersetzen können. Emergente Fähigkeiten, die Fehlermuster unter der Schwelle, und was das für outheis' Architektur bedeutet.